Die Kinder und Jugendlichen der Frankenhäuser Löschzwerge und der Jugendfeuerwehr nahmen mit großer Freude am Umzug der Frankenhäuser Kerb teil und verteilten Süßigkeiten an die Zuschauer. Wie in den Vorjahren, versorgten sie die Zuschauer bei strahlendem Wetter mit der Eisspende der Firma "Eisdiele Domino". Unter den musikalischen Klängen von "Ice Ice Baby" und "Like Ice in the Sunshine" konnten sie 300 Portionen Eis an die Zuschauer am Straßenrand verteilen. Das Eis fand großen Anklang und war nach dem Umzug vollständig vernascht. So trafen sich die Jugendlichen nach der Kerb noch einmal direkt in der Eisdiele in Modau, um auch in den Genuss des leckeren Eises zu kommen.

Autor: JF Frankenhausen

Jugendfeuerwehren besuchen Zeltlager

Am Montag, den 03. Juli starten in Hessen die Sommerferien. Für unsere Jugendfeuerwehrmitglieder begann die freie Zeit schon am Freitag. Denn gleich nach der Zeugnisübergabe ging es los nach Darmstadt zum 38. Kreisjugendfeuerwehrtrag im Bürgerpark am Messplatz. Für knapp 850 Teilnehmer war hier vom 30. Juni bis 02. Juli das neue Domizil. 

Optimal gelegen im Bereich der Sportanlagen, konnten die Teilnehmer auf ein umfangreiches Unterhaltungsangebot zurückgreifen. Fußball, Basketball oder Indiaca, überall war Bewegung. 

Auf den Wiesen zwischen Stadion und Sporthalle waren die Zelte der 52 Jugendfeuerwehren gestellt. Zwischen den Zelten standen die Pavillons und Feuerpfannen, die in diesem Jahr leider eher als Regenschutz und Wärmespender dienen mussten.

Auch die Mühltaler Jugendfeuerwehren besuchten dieses große Zeltlager. Die Darmstädter Feuerwehren stellten ein umfangreiches Programm zusammen, mit Open Air Kino, Wettkämpfen, Spielen, einem XXL Kicker Turnier und einer Beach Party. Der Zeltplatz und die Organisation waren optimal, nur leider spielte das Wetter nicht mit und es regnete durchgehend. So machten es sich die Jugendfeuerwehren in den Zelten bei Gesellschaftsspielen gemütlich. Um nicht nass zu werden, entwickelten die Jugendlichen alle möglichen Ideen. Die Jugendfeuerwehr Frankenhausen hat die sehr erfolgreiche Taktik „Schildkröte“ erfunden. Alle laufen unter einer grünen Plane und bleiben trocken.


Autor: JF Frankenhausen

Ein Ausflug nach Darmstadt führte die Frankenhäuser Löschzwerge in den Kletterwald.

Die Mitglieder der Kindergruppe der Freiwilligen Feuerwehr Mühltal Frankenhausen freuten sich riesig auf den Ausflug in den Kletterwald, doch nach dem Anlegen der Kletterausrüstung verstummten die ersten Stimmen. Es galt in luftiger Höhe gemeinsam im Team kleinere und größere Hindernisse zu erklettern. Schließlich wurden gemeinsam alle Ängste überwunden und im Team alle Hindernisse gemeistert. Aus den zuerst ängstlichen Zwergen wurden mit zunehmenden Klettererfolgen mutige Riesen, die sehr stolz auf die Überwindung ihrer Ängste waren. Die Teilnehmer und die Betreuerinnen hatten großen Spaß und freuen sich schon auf den nächsten Kletterausflug.

Alle Kinder von 6 bis 10 Jahren sind herzlich eingeladen, die Löschzwerge einmal zu besuchen. Die Gruppe sucht immer neue Mitglieder, die Lust auf Action haben.

Weitere Infos zu den Löschzwergen hier: http://feuerwehr-muehltal.de/kindergruppen/loeschzwerge

 

Autor: Die Löschzwerge

Am Samstag, den 20.05., fand für den Katastrophenschutzzug Mühltal der erste Ausbildungstag dieses Jahres statt. Der Tag stand ganz im Zeichen des Hochwasserschutzes.

Nach einer morgendlichen Unterrichtseinheit zum Thema „Fahren in Verbänden“, machten sich die zehn Übungsteilnehmer rund um Zugführer Horst Peterek auf in Richtung Gernsheim. Dort angekommen, erwartete die Teilnehmer neben einem gemeinsamen, leckeren Frühstück ein Vortrag zum Thema Hochwasserschutz und Deichkontrolle. Dabei referierte ein Kamerad der Freiwilligen Feuerwehr Gernsheim über das Hochwasser im Ried Ende Mai 2013. Besonders das Vorgehen und der Ablauf bei solchen Hochwassereinsätzen standen bei der Unterrichtseinheit im Vordergrund.

Nach diesem sehr anschaulich gestalteten Vortrag begann der praktische Teil des Tages. Zuerst wurde das besondere technische Equipment vorgestellt, dass zum Hochwasserschutz bei der Stützpunktfeuerwehr Gernsheim vorgehalten wird. In einem Hochregallager und zwei Abrollbehältern werden mehrere hundert, bereits gefüllte Sandsäcke und mehrere tausend noch zu befüllende Sandsäcke gelagert. Desweiteren werden noch andere Systeme zum Hochwasserschutz, wie der sog. „Quickdamm“ dort gelagert. Diese Art Faltbehälter wird mit Wasser, Sand oder Kies befüllt und verwendet, um schnell eine möglichst große Strecke gegen drohende Wassermassen abzudichten. Auch verschiedene Sandsackfüllmaschinen wurden vorgestellt, mit denen im Einsatzfall schnell große Mengen an Sandsäcken befüllt werden können.

Anschließend wurde mittels „Qickdamm“ und den altbewährten Sandsäcken ein gewisser Bereich auf dem Hof der Feuerwehr Gernsheim eingedeicht und mit Wasser befüllt. Hierbei wurde besonderes Augenmerk auf das möglichst effektive stapeln der Sandsäcke gelegt, um mit möglichst wenig Material eine möglichst große Abdichtung zu erzielen. Die verwendeten Sandsäcke mussten zuerst jedoch von den Kameraden befüllt werden, bevor sie zum Einsatz kommen konnten. Hierbei wurde auf die manuelle Befüllung ohne technische Hilfsmittel zurückgegriffen, um ein Gefühl zu vermitteln, welch ein Personal- und Zeitaufwand diese Arbeit mit sich bringt.

Für alle Teilnehmenden war es sehr eindrucksvoll, einmal persönlich zu erleben, welchen Wassermassen diese doch relativ einfachen Mittel standhalten können und wie viele Sandsäcke man tatsächlich für eine im Endeffekt doch relativ kleine Strecke benötigt.

Nach dem gemeinsamen Zurückbauen und Aufräumen folgte noch eine Besichtigung des Deiches entlang des „Winkelbachs“ in Gernsheim, der 2013 an mehreren Stellen an seine Grenzen geriet. Auch der Deich direkt am Rhein wurde begangen, um ein Gefühl für mögliche Schwachstellen und Einsatzszenarien zu entwickeln.

Abschließend konnte noch das Hilfeleistungslöschboot (kurz HLB) der Feuerwehr Gernsheim besichtigt werden, was den Übungstag sehr gut abrundete.

 

Die Feuerwehr Mühltal möchte sich auch auf diesem Wege noch einmal bei der Feuerwehr Gernsheim, insbesondere den beiden Kameraden, die diese abwechslungsreiche und interessante Ausbildungseinheit ermöglichten, bedanken!

 

Der Katastrophenschutzzug (KatS-Zug) Mühltal ist einer von 23 im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Jede Kommune im Landkreis verfügt demnach über einen eigenen Zug, die sich dann wiederum in Verbänden mit anderen Kommunen zusammenfinden. Dem Mühltaler Zug sind vier Feuerwehrfahrzeuge quer durch die Kommune zugeordnet. Die Mitglieder des Katastrophenschutzzuges sind allesamt aktive Kameraden aus allen Mühltaler Wehren, die sich neben dem Einsatz- und Ausbildungsdienst in ihrer jeweiligen Ortsteilwehr für den Dienst im KatS-Zug bereit erklärt haben. Um für mögliche Katastropheneinsätze gut vorbereitet zu sein, sind von ihnen zahlreiche zusätzliche Ausbildungsstunden zu absolvieren.

Zum Einsatz kommen die KatS-Züge überregional im Katastrophenfall. Mögliche denkbare Einsatzszenarien sind Hochwasser, Waldbrände oder flächendeckende, länger andauernde Infrastrukturprobleme wie Stromausfälle oder Schäden nach gravierenden Erdbeben. Der Katastrophenschutzstab entscheidet dann, welche Einheiten in welchem Umfang angefordert werden. So sind angefordertes Personal und Material je nach Lage variabel.

Zuletzt kam der KatS-Zug Mühltal beim Elbe-Hochwasser 2003 in Dessau zum Einsatz. Auch bei der starken Flüchtlingswelle im Spätsommer und Herbst 2015 kamen Kräfte aus Mühltal zum Einsatz, um bei der Errichtung von Erstaufnahmeeinrichtungen in Darmstadt und der Registrierung der Flüchtlinge zu unterstützen.

 

Hier ein Link zum Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe: http://www.bbk.bund.de/DE/Home/home_node.html

 

Aktuelle Einsätze im Zeitraum 16.11.2016 – 17.01.2017


Im Zeitraum vom 16.11.2016 – 17.01.2017 wurden die Einsatzabteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Mühltal zu 21 Einsätzen alarmiert.

Neben den üblichen Einsätzen wie Auslösungen von automatischen Brandmeldeanlagen sind die Einsatzkräfte zu verschiedenen Schadenslagen gefahren. So galt es für die Feuerwehr Mühltal-Nieder-Ramstadt am 20.11.16 zu einem Einsatz mit Meldungsstichwort „F2Y“ (Wohnhausbrand mit Menschenleben in Gefahr) zu fahren. Als der Einsatzleiter mit der Erkundung fertig war konnte ein nicht angemeldetes Lagerfeuer als Ursache für die starke Rauchentwicklung ermittelt werden. Somit bestand keine Gefahr für Mensch und Tier. Auch das Wohnhaus wurde von dem Lagerfeuer nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Zwei Tage später wurden die Feuerwehren Mühltal-Nieder-Beerbach und Nieder-Ramstadt zu einem Einsatz mit dem Meldungsstichwort „Gasgeruch“ gerufen. Auch hier wurde ausgiebig mit der Unterstützung von technischem Gerät die Lage erkundet. Die Messungen ergaben jedoch ein negatives Ergebnis, was in diesem Fall hieß: „Kein Gas feststellbar“.

Am 09.12.16 wurde es dann für die Feuerwehr Mühltal-Nieder-Ramstadt nochmal ernst. Um 0:54 Uhr riefen besorgte Bürger unter der Notrufnummer 112 bei der Leitstelle in Dieburg an und meldeten starken Brandgeruch in ihrem Treppenhaus. Besonders brisant wurde die Lage als die Führungskräfte die Information erhielten, dass sich hinter einer verschlossenen Tür eine schwerhörige Person befindet. Nach mehrmaligen, lautstarken Klopfen wurde die Tür nicht geöffnet. Daraufhin wurde zum Schutz der Person die Tür gewaltsam geöffnet, da nicht auszuschließen war, dass der Brandgeruch aus diesem Zimmer stammt. Nach der zusätzlichen Erkundung mittels Wärmebildkameras konnte jedoch Entwarnung gegeben werden und alle Beteiligten konnten wieder schlafen gehen.

Im neuen Jahr ging es wenige Minuten, nach dem alle Bürger in das neue gefeiert haben, für die Feuerwehr Mühltal-Traisa zu einem Heckenbrand. Um 0:15 Uhr wurde die Hecke gelöscht und alle konnten weiter das neue Jahr genießen. An dieser Stelle sei allen Lesern nochmals vor Augen geführt, dass es immer Freiwillige Feuerwehrleute gibt, die auf Alkohol und großartiges Feiern verzichten um die Sicherheit im Ortsgebiet aufrecht zu erhalten.

Auch für die Freiwilligen Feuerwehren Mühltal-Frankenhausen, Waschenbach und Nieder-Ramstadt begann das Jahr arbeitsintensiv. Ein besonders Kräfte zehrender Einsatz war eine Ölspur auf der K138, die von Frankenhausen Richtung Waschenbach bis nach Nieder-Ramstadt ging. Diese wurde von den Feuerwehrkräften aufgenommen. Nach dem vierstündigen Einsatz mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Mühltal-Nieder-Ramstadt nochmals ausrücken um eine weitere Ölspur im Ortsgebiet Nieder-Ramstadt zu beseitigen.

Auch das Tief „Egon“ hatte Mühltal im Griff. Am 13.01.17 mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Mühltal-Frankenhausen um 2:15 Uhr mehrere größere Äste, die auf der Zufahrt zu Frankehausen lagen entfernen. Einen weiteren nicht alltäglichen Einsatz hatte die Feuerwehr Mühltal-Frankenhausen am 16.01.17. Ein Bürger hörte ein lautstarkes zwitschern aus seinem Dach. Bei näherer Betrachtung stellte er fest, dass sich ein Vogel zwischen zwei Dachziegel geklemmt hatte. Dieser konnte jedoch wohlbehalten gerettet werden und flog nach seiner Rettung aufgeregt aber sicher davon.

Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
Freiwillige Feuerwehr Mühltal

Ölspur K138 am 09.01.17  Ölspur K138 am 09.01.17

Wie die Gemeinde Mühltal mitteilt, wird die Jugendfeuerwehr Mühltal und der EC Jugendkreis der Landeskirchlichen Gemeinschaft als Service für die Mühltaler Bevölkerung, die zu entsorgenden Tannenbäume am Samstag, den 07. Januar 2017 direkt an den Häusern abholen. Zur Entsorgung des Tannenbaumes, werden die Bürgerinnen und Bürger gebeten, den Baum zur genannten Zeit vor die Haustüre zu legen.

Den Bürgerinnen oder Bürgern, die ihren Tannenbaum nicht selbst vor die Tür tragen können, werden die Jugendlichen gerne behilflich sein.

Die Abholaktion beginnt um 9.00 Uhr und es werden alle Ortsteile bedient.

Die Jugendlichen freuen sich über kleine Spenden, die die Bürger direkt den Sammlern übergeben können, oder in einem Tütchen an den Tannenbaum hängen können.

Da es im Ortsteil Nieder-Ramstadt in der Vergangenheit häufig zu Problemen mit den Geldspenden am Baum kam, es wurden z.B Spenden entwendet, gibt es nun die Möglichkeit die Spende vor der Sammlung in einer Spendenkasse abzugeben. Dafür erhalten die Spender eine Baumschleife mit welcher der ausgediente Weihnachtsbaum markiert werden kann. Es gibt drei Anlaufstellen an denen die Spendenkassen aufgestellt sind: An der Infozentrale der Gemeindeverwaltung, der Metzgerei Göbel und bei der Landeskirchlichen Gemeinschaft.

 

Bis dahin wünscht die Feuerwehr Mühltal Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche und schöne Weihnachtszeit, sowie einen guten Start in das neue Jahr 2017!

Ihre Freiwillige Feuerwehr Mühltal

 

Tannenbaumsammelaktion
Tannenbaumsammelaktion